Aktuell ein paar Bilder von der schönen Insel Korfu. Herrliche Blicke übers Meer, umwerfende Sonnenuntergänge und als auffallende Blüten die wilden Alpenveilchen, die Herbstzeitlosen jetzt im Oktober. Immer wieder mystische Olivenhaine. Auf Wanderungen an den von den Unwettern der letzten Wochen gezeichneten Steilküsten im Süden Korfus auch Insekten: Distelfalter, Kleiner Monarchfalter (Danaus chrysippus), Wandergelbling. Cataglyphis Ameisen bei der Jagd und gut getarnte sandfarbene Heuschrecken, dazu eine große Wollbiene und eine Holzwespe. Ein toller Tag mit vielen Eindrücken. Nach starken Regenfällen nun noch ein paar Sonnenstunden, schon sind die Insekten und ihre Jäger wieder unterwegs. Zwei Gottesanbeterinnen, eine beim Mahl einer noch lebenden Biene, die andere auf der Lauer. Dazwischen die in der Luft vor den Blüten stehenden, nektartrinkenden Taubenschwänzchen. Als krönender Abschluss noch die Farben des Mittelmeeres mit Zypressen, Kiefern, Lorbeer und Oliven bestandenen Hängen am Meer.

Wollbienen sind die Exoten unter den Wildbienen: Für ihren Nachwuchs mögen sie es flauschig weich. Doch wenn es um Weibchen geht, verteidigen die Männchen ihr Revier mit harten Bandagen.

Warum heissen diese Wildbienen Wollbienen? Das liegt an ihrer Art, Nester zu bauen. Wollbienen legen ihre Eier auf eine Art Wolle. Diese kommt aber nicht von Schafen, sondern von Pflanzen. Genauer gesagt von den Haaren, die auf vielen Blättern wachsen.

 

"Wollbienen: mal kuschelweich, mal knallhart - Wildbiene und Partner" https://wildbieneundpartner.ch/wollbienen-mal-kuschelweich-mal-knallhart/